Digitaler Benchmark
Ein digitaler Benchmark ist ein Standard oder ein Bezugspunkt, der verwendet wird, um die Leistung eines digitalen Assets, Prozesses oder einer Geschäftsfunktion anhand etablierter Industriestandards oder anhand der eigenen historischen Leistung des Unternehmens zu messen. Diese Benchmarks liefern Kontext und ermöglichen es Unternehmen festzustellen, ob ihre aktuellen digitalen Bemühungen erfolgreich sind, hinterherhinken oder die Erwartungen übertreffen.
In der sich schnell entwickelnden digitalen Landschaft reicht es nicht aus, Daten einfach nur zu verfolgen. Benchmarking liefert handlungsrelevanten Kontext. Es verschiebt die Berichterstattung von „was passiert ist“ hin zu „wie gut ist es im Vergleich zu anderen oder früheren Bemühungen passiert“. Dies ist entscheidend für die Ressourcenzuweisung, strategische Neuausrichtungen und den Nachweis des ROI gegenüber den Stakeholdern.
Die Festlegung eines digitalen Benchmarks umfasst mehrere Schritte. Zuerst definieren Sie den Key Performance Indicator (KPI), den Sie messen möchten (z. B. Konversionsrate, Absprungrate, Kundenakquisitionskosten). Zweitens sammeln Sie Daten aus relevanten Quellen. Drittens vergleichen Sie diese Daten mit internen historischen Daten (internes Benchmarking) oder mit Branchendurchschnitten, die von Drittanbieter-Tools oder Wettbewerbergruppen bereitgestellt werden (externes Benchmarking).
Verwandte Konzepte umfassen Key Performance Indicators (KPIs), Conversion Rate Optimization (CRO) und Competitive Intelligence. Während KPIs definieren, was gemessen werden soll, definieren digitale Benchmarks, wie gut diese Messung abschneidet.