Föderierter Benchmark
Ein Federated Benchmark (föderierter Benchmark) bezeichnet einen standardisierten Satz von Bewertungsmetriken und Testverfahren, der darauf ausgelegt ist, die Leistung, Robustheit und Fairness von maschinellen Lernmodellen zu bewerten, wenn diese über mehrere, geografisch verteilte oder isolierte Datensätze trainiert oder getestet werden. Im Gegensatz zu traditionellen zentralisierten Benchmarks, die alle Daten an einem Ort zusammenführen, funktioniert der föderierte Benchmark unter Wahrung der Datenlokalität und Datenschutzbestimmungen.
In der heutigen datengesteuerten Landschaft können sensible Daten (wie Krankenakten oder proprietäre Kundendaten) nicht immer zentralisiert werden. Federated Learning ermöglicht es Modellen, aus diesen verteilten Daten zu lernen, ohne dass die Rohdaten jemals ihren Ursprungsort verlassen. Ein föderierter Benchmark ist entscheidend, da er eine zuverlässige, standardisierte Methode bietet, um zu beweisen, dass ein Modell unter realen, verteilten Bedingungen gut funktioniert – Bedingungen, die Produktionsumgebungen nachahmen, in denen Daten von Natur aus isoliert sind.
Der Prozess beinhaltet im Allgemeinen einen zentralen Orchestrator, der das Benchmark-Protokoll verwaltet. Die teilnehmenden Dateneigentümer (Clients) trainieren eine lokale Version des Modells mit ihren privaten Daten. Anstatt die Daten zu senden, senden die Clients die Modellaktualisierungen (Gradienten oder Gewichte) an den Orchestrator zurück. Der Orchestrator aggregiert diese Aktualisierungen mithilfe von Techniken wie Federated Averaging (FedAvg), um ein globales, verbessertes Modell zu erstellen. Der Benchmark testet dieses globale Modell anschließend anhand vordefinierter, standardisierter Aufgaben in verschiedenen simulierten oder realen föderierten Umgebungen.
Federated Learning, Differential Privacy, Model Drift, Distributed Computing.