Großflächiger Speicher
Großskaliger Speicher bezieht sich auf Speicherarchitekturen und Speichersysteme, die darauf ausgelegt sind, Datensätze und Betriebszustände zu verarbeiten, die die Kapazität des RAM eines einzelnen Computers überschreiten. Dies beinhaltet die Verteilung von Daten auf mehrere miteinander verbundene Knoten, wodurch Systeme den Kontext beibehalten und auf riesige Informationsmengen effizient zugreifen können.
In der modernen Datenverarbeitung, insbesondere mit dem Aufkommen großer Sprachmodelle (LLMs) und Big-Data-Analytik, wächst das Informationsvolumen ständig. Herkömmliche In-Memory-Systeme werden schnell zu Engpässen. Großskaliger Speicher ermöglicht es Anwendungen, einen langfristigen Kontext beizubehalten, komplexe Berechnungen auf massiven Datensätzen durchzuführen und kontinuierliche Lernprozesse zu unterstützen.
Diese Systeme verwenden typischerweise verteiltes Caching, persistente Speicherschichten und spezialisierte Speicherstrukturen (Memory Fabrics). Daten werden in Teile zerlegt (sharded) und über einen Server-Cluster verteilt. Wenn ein Prozess Daten benötigt, leitet das System die Anfrage intelligent an den richtigen Knoten weiter, oft unter Verwendung hochentwickelter Indexierungs- und Abrufalgorithmen, um die Latenz zu minimieren.
Verteilte Datenverarbeitung (Distributed Computing), In-Memory-Datenbanken (IMDBs), Caching-Hierarchien, Vektordatenbanken.