Verwalteter Stapel
Ein Managed Stack bezeichnet einen vollständigen, integrierten Satz von Technologiekomponenten – einschließlich Infrastruktur, Datenbanken, Anwendungsservern, Überwachungstools und Betriebspipelines –, die an einen Drittanbieter ausgelagert oder intern von einem spezialisierten Team verwaltet werden. Anstatt jede Schicht von Grund auf selbst zu erstellen und zu warten, nutzt die Organisation eine vorkonfigurierte, voll funktionsfähige Technologieumgebung.
In der heutigen schnelllebigen digitalen Landschaft sind die Bereitstellungsgeschwindigkeit und die Zuverlässigkeit der zugrunde liegenden Systeme entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die Einführung eines Managed Stacks ermöglicht es Organisationen, sich von nicht differenzierten, schweren Aufgaben (wie das Patchen von Servern oder die Verwaltung von Kubernetes-Clustern) auf die Kerngeschäftslogik und Innovation zu konzentrieren.
Der Prozess beinhaltet typischerweise die Auswahl eines Anbieters, dessen Stack die spezifischen funktionalen und Skalierbarkeitsanforderungen erfüllt. Der Anbieter übernimmt die betriebliche Last: Bereitstellung von Ressourcen, Anwendung von Sicherheitspatches, Gewährleistung der Verfügbarkeit, Skalierung der Kapazität und Verwaltung der routinemäßigen Wartung. Der Kunde interagiert hauptsächlich mit der Anwendungsschicht und nutzt APIs und etablierte Schnittstellen, die vom Managed Service bereitgestellt werden.
Dieses Konzept überschneidet sich mit Infrastructure as Code (IaC), das Infrastruktur mithilfe von Code definiert, und Platform as a Service (PaaS), das eine spezifische Implementierung eines Managed Stacks ist, bei dem der Anbieter das Betriebssystem und die Middleware verwaltet.